Dienstag, 15. August 2017

Rezension: Into the water

Titel: Into the water
Autorin: Paula Hawkins
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 480

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Klappentext:

In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Dorwning Pool nennen ...


Autorin: 

Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman "Girl on the Train" wurde zu einem internationalen Phänomen. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, eroberte weltweit die Bestsellerlisten und wurde 2016 mit Emily Blunt in der Hauptrolle verfilmt. 


Meine Meinung:

Nach dem Besteller "Girl on the Train", nun ein neuer Spannungsroman "Into the water" von Paula Hawkins. 
Das Cover in Blau wie Wasser, ist sehr ansprechend und passt ganz hervorragend zur Geschichte. Es ist auch ein bisschen unheimlich. 

Hauptschauplatz ist in dem Ort Beckford der Drowning Pool. Ein unheimlicher und mysteriöser Ort, um den sich Geschichten von Hexen und allerlei anderem rauken. 
Die Protagonistin Julia "Jules" Abbott ist eine bemitleidenswerte Person, die sich anscheinend selbst noch nicht ganz Gefunden hat. Ein Mensch voller Ängste und Zweifel an sich selbst.

In der Geschichte war ich dann auch gleich voll drin. Jules Schwester Nel ist tot. War es Selbstmord? Jules glaubt nicht daran. Mit ihrer Nichte Lena, um die sie sich kümmern muss, will sie die Wahrheit herausfinden und stolpert daheim wieder über Intrigen, Wahrheiten und Lügen.
Die Geschichte ist sehr trügerisch, raffiniert und mysteriös, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Sehr, sehr spannend.

Was mir auch sehr gefallen hat, war, das Paula Hawkins mehrere ihrer Figuren in der Ich-Person erzählen ließ. Der Schreibstil ist leicht und schnell zu lesen.
Der Schluss des Buch er war dann noch einmal recht spannend und fand ein unerwartetes Ende.


Fazit:

Wieder ein gelungener, sehr spannender neuer Bestseller von Paula Hawkins. Das Buch bekommt von mir:



Vielen Dank an den Blanvalet Verlag an die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Rezension: Das Porzellanmädchen

Titel: Das Porzellanmädchen
Autor: Max Bentow
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 384

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Klappentext:

Sie ist jung, schön und erfolgreich - die gefeierte Thriller-Autroin Luna Moor. Niemand ahnt, dass hinter der makellosen Fassade Abgründe auftun. Denn als heranwachsendes Mädchen war Luna verschleppt worden und entkam nur knapp dem Tod. Nun kehrt sie zurück in das Haus im Wald, das einst ihr Gefängnis war. Sie will die Dämonen ihrer Vergangenheit endlich besiegen - und den Täter, der nie gefasst wurde, auf ihre Fährte locken. Aber ist Luna wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein?


Autor:

Max Bentow wurde 1966 in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen als Schauspieler tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Max Bentow lebt in Berlin.


Meine Meinung:

Als Thriller-Fan musste ich natürlich das neuste Buch von Max Bentow "Das Porzellanmädchen" lesen. 
Das Cover mit dem traurigen Mädchengesicht finde ich wunderschön und es passt natürlich auch gut zur Geschichte.

Die Hauptfigur Luna Moor ist eine berühmte Autorin und schreibt ein Buch über ihre eigene Vergangenheit, um diese aufarbeiten zu können. Zusammen mit Leon, dem Sohn einer Freundin, zieht sie in ein einsam gelegenes Haus im Wald, in dem sie einmal als Kind Schreckliches erlebt hat und nur knapp dem Tod entkam. 
Danach geschehen seltsame und aufregende Dinge und der mutige Leon ist immer an ihrer Seite, beschützt und hilft ihr sehr. 

Das Buch ist voller Abgründe und Horror und manchmal auch ein bisschen gruselig. Auf jeden Fall von der ersten Seite an sehr, sehr spannend, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Das Ende ist dann ist dann natürlich auch dem entsprechend dramatisch und voller Überraschungen. 
Der Schreibstil von Max Bentow ist wie immer sehr gut, schnell und leicht zu lesen.


Fazit:

Wieder mal ein gelungener, sehr spannender Psychothriller, der einem schlaflose Nächte beschert. Das Buch bekommt von mir:



Vielen Dank an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Sonntag, 24. Juli 2016

Rezension (Skallpelltanz)



Titel: Skalpelltanz
Autorin: Jenny Milewski
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 400

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Klappentext:

Carl Cederfeldt ist Chirurg. Und Mörder. Sein Instrument ist das Skalpell. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern der Fantasie des schwedischen Horrorautors Jonas Lerman entsprungen. Aber Lerman hat genug von Blut und Gewalt und beschließt, kein weiteres Cederfeldt-Buch mehr zu schreiben. Doch so einfach ist das nicht. Lerman kann mit dem Schreiben nicht aufhören, und in seiner Umgebung geschehen plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen. Präzise und brutal. Genau so, wie Carl Cederfeldt vorgehen würde. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut ...


Autorin:

Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Horror-Szene hat sie sich bereits einen Namen gemacht und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.


Meine Meinung:

Als Krimi- und Thrillerfan musste ich einfach das Buch von Jenny Milewski "Skalpelltanz" lesen, da mich der Titel irgendwie sehr ansprach. Auch das Cover ist sehr ansprechend und schön gruselig. In der Geschichte selber, war ich dann auch gleich drin, sie ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Der Protagonist Jonas Lerman ist Horror Autor und eigentlich sympathisch, aber zeitweise wusste ich nicht, was ich von ihm halten sollte. Seine Romanfigur der Chirurg Carl Cederfeldt ist ein Psychopath und man weis lange nicht, gibt es ihn nun wirklich, oder ist er nur Fiktion. Im Laufe des Lesen wurde alles mysteriöser und wirklich sehr spannend.

Der Schreibstil von Jenny Milewski ist sehr flüssig und schnell zu lesen. Der Schluss endet für mich ein bisschen merkwürdig und mysteriös. Das Fragen lässt ob es evtl. einen zweiten Band geben wird.


Fazit:


Ein toller und spannender Horrortrip, der einen nicht los lässt und zum Denken anregt. Das Buch bekommt von mir:




Rezension (Die sieben Schwestern)




Titel: Die sieben Schwestern
Autorin: Lucinda Riley
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 576

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Klappentext:

>Atlantis< ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d`Apleièse und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten ihre wahren Wurzeln nicht. Als er eines Tages überraschend stirbt, hinterlässt er jeder seiner Töchter einen Hinweis auf ihre Vergangenheit - und Maia fasst zum ersten Mal den Mut das Rätsel zu lösen, an dem sie nie zu rühren wagte. Ihre Reise führt sie zu einer alten Villa in Rio de Janeiro, wo sie auf die Spuren von Izabela Bonifacio stößt, einer schönen jungen Frau aus den besten Kreisen der Stadt, die in den 1920er Jahren dort gelebt hat. Maia taucht ein in Izabelas faszinierende Lebensgeschichte - und fängt an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihre Zukunft bedeutet ...


Autorin:

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben - und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman >Das Orchideenhaus< stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.


Meine Meinung:

Als großer Fan von Lucinda Riley musste ich auch ihren Roman "Die sieben Schwestern" lesen. Das Cover ist wieder wunderschön und sehr passend zum Buch. Ich finde es einfach großartig, wie Lucinda Riley ihre Leser immer wieder in ferne, exotische Länder entführt und ich liebe, alte, tragische Familiengeheimnisse.

Ich der Geschichte selber war ich dann auch gleich gut drin, es ging gleich sehr interessant und spannend los. Die Protagonistin Maria d'Aplièse erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form. Sie ist die Älteste der sechs Schwestern und wurde wie alle anderen adoptiert. Als der Adoptivvater stirbt, hinterlässt er jeder einen Brief mit Hinweisen auf ihre wahre Herkunft. Maria, die eigentlich immer besonnen ist, macht sich wagemutig auf den Weg in ihr fernes Geburtsland. Ich fieberte die ganze Zeit mit ihr, ob sie wohl die nötige Anerkennung und Liebe finden wird? Dort stößt sie dann auf Briefe ihrer Urgroßmutter, deren Geschichte dann auch erzählt wird.

Man erfährt auch sehr viel über die brasilianische Kultur und über den Bau von Rio de Janeiros Wahrzeichen, was ich besonders interessant fand. Der Schluss hat mir dann natürlich wie immer sehr gut gefallen. Ich freue mich schon auf die Geschichten der anderen Schwestern. Der Schreibstil von Lucinda Riley ist sehr flüssig und schnell zu lesen.


Fazit:

Wieder mal eine wunderschöne und spannende Familiengeschichte. Einfach ein Muss, dieses Buch zu lesen. Das Buch bekommt von mir:





Rezension (Helenas Geheimnis)


Titel: Helenas Geheimnis
Autorin: Lucinda Riley
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 608

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Klappentext:

"Ein Sommermädchen auf Zypern. Eine Frau mit vielen Gesichtern. Und eine Wahrheit, die alles verändert".

Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden und verträumte Stunden am Meer, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist - denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt ...


Autorin:

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben - und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.


Meine Meinung:

Als echter Lucinda Riley-Fan musste ich natürlich auch ihr neustes Buch "Helenas Geheimnis" lesen. Wieder ein sehr aufregender, faszinierender Roman.
Das Cover zeigt eine südliche Szene und ist wunderschön und sehr passend zur Geschichte. In dieser war ich dann auch gleich drin, es ging eigentlich sehr zügig und auch spannend voran.

Die Protagonistin Helena plant Ferien mit ihrer Familie und Freunden in ihrem ererbten Ferienhaus auf Zypern. Diese sollten eigentlich wunderschön und unvergesslich werden. Aber durch ihre Geheimnisse, die sie den Anderen verschweigt, löst sie eine Kette von Ereignissen und Verwicklungen aus.
Als auch noch ihre Jugendliebe Alexis unverhofft auftaucht, wird die Lage nicht besser. Aber Alexis ist sehr sympathisch und hilft ihr und auch ihrer Familie und ihren Freunden sehr. Zwischen den einzelnen Kapiteln erzählt Helenas Sohn Alex seine Geschichte. Mit ihm hab ich sehr mitgefühlt.

Der Lesestil von Lucinda Riley ist super. Sehr leicht, locker und schnell zu lesen. Sehr interessant und spannend, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Das Ende ist natürlich wie immer gut ausgegangen, was mir sehr gefallen hat.


Fazit:

Wieder ein gelungener, faszinierender Roman von Lucinda Riley, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Ein Muss für jeden Leser. Das Buch bekommt von mir:

Rezension (Die Rosenfrauen)



Titel: Die Rosenfrauen
Autorin: Cristina Caboni
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 480

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Klappentext: 

Ein Parfüm ist wie ein Versprechen ...

Elena Rossini hat ein besonderes Talent für Düfte, denn sie stammt aus einer Familie begnadeter Parfümeurinnen. Lange hat sie sich dagegen gesträubt, die Tradition fortzusetzen. Doch als Elenas Leben plötzlich zerbricht, beschließt sie kurzerhand, sich ihrem Schicksal zu stellen: Sie will herausfinden, was sich hinter dem »perfekten Parfüm« verbirgt, das eine ihrer Ahninnen entdeckt haben soll. Die Suche danach führt Elena in die Toskana und die Provence, in die Vergangenheit ihrer Familie, vor allem aber zu sich selbst – und zur Liebe ...


Autorin:

Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Die Welt der Düfte und Essenzen, in der ihr Debütroman Die Rosenfrauen spielt, ist ihre große Leidenschaft.


Meine Meinung:

Das Cover von "Die Rosenfrauen" ist so wunderschön und bezaubernd, da musste ich dieses Buch einfach lesen. 
Es ist der Debütroman der Autorin Cristina Caboni. In der Geschichte der Rosenfrauen war ich auch gleich gut drin, es ist sehr spannend und packend geschrieben. Ich konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen musste, ob die Protagonistin und Parfümerien Elena Rossini dieses geheimnisvolle "Perfekte Parfüm" findet. 

Leid und Glück liegt in diesem Roman sehr nahe beinander. Elena war mir wirklich sehr sympathisch, wie sie gekämpft hat, um sich ein neues Leben aufzubauen. 
Gefallen hat mir auch ihre Freundin Monique, die immer zu ihr gestanden und ihr sehr geholfen hat. Auch Cail, ihr Nachbar in Paris, war mir sehr sympathisch. Auch er stand immer zu ihr und hat ihr wo immer es ging geholfen. 

Dieses Buch ist voller Düfte und Essenzen, die man förmlich riechen kann. Der Schreibstil von Cristina Caboni ist sehr leicht und schnell zu lesen. Eine großartige Erzählerin.


Fazit:

Ein bezaubernder, großartiger Roman, in den man sich verlieben kann und den man so schnell nicht vergisst. Das Buch bekommt von mir:



Dienstag, 14. Juni 2016

Rezension (Am Anfang war der Frost)

Titel: Am Anfang war der Frost
Autorin: Delphine Bertholon
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 320

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Klappentext:

"Eine perfekte Familie, eine verhängnisvolle Liebe - und ein Wintertag, der alles verändert ..."

1981, Grâce Bataille führt in der französischen Provinz ein Familienleben wie aus dem Bilderbuch - mit zwei wunderbaren Kindern und einem Mann, den sie abgöttisch liebt. Doch alles bricht in sich zusammen, als eines Tages ein Au-Pair-Mädchen bei ihnen anfängt ...
2010, Grâce erwartet wie zu jedem Weihnachtsfest Besuch von ihren Kindern. Dieses Jahr aber ist alles anders. Ihr Mann, der dreißig Jahre zuvor ohne ein Wort verschwand, taucht wieder auf. Und plötzlich geschehen seltsame Dinge im einst idyllischen Haus ...


Autorin:

Delphine Bertholon, geboren 1973, arbeitet als Drehbuchautorin in Paris. Nach zwei Romanen, die in der französischen Presse hochgelobt wurden, gelang ihr mit Am Anfang war der Frost der internationale Durchbruch.


Meine Meinung:

Nachdem mich der Klappentext von dem Roman "Am Anfang war der Frost" sehr ansprach, musste ich das Buch unbedingt lesen. Die Autorin Delphine Bertholon hat einen mystischen, spannungsgeladenen Roman geschrieben, der einen sehr mitnimmt und aufwühlt. Das Cover ist sehr schön und ansprechend, passend zum Buch. 

In der Geschichte war ich dann auch gleich gut drin, es liest sich leicht und ist von Anfang an recht interessant uns spannend. Die Hauptfiguren Grâce Bataille und ihr Sohn Nathan haben mir sehr gefallen. Nathan erzählt in der Ich-Persektive seine Geschichte aus der Vergangenheit und Gegenwart. Vor jedem Kaptiel wird ein Auszug aus dem Tagebuch von Grâce Bataille erzählt, was ich sehr interessant fand. Grâce tat mir sehr leid, da sie mit ihrem Leben nach dem Erscheinen eines Au-Pair-Mädchens nicht mehr klarkommt und ihr Selbstwertgefühl sehr leidet. 

Die Geschichte spielt um die Weihnachtszeit und im Haus Geschehen merkwürdige Dinge. Das Erscheinen des Vaters nach über 30 Jahren trägt zu einer besseren Stimmung auch nicht bei. Das Buch war spannend bis zum Schluss, während mich das Ende dann doch ein bisschen überrascht hat.


Fazit:

Ein spannender, mitreißender Roman, den man nicht so schnell aus der Hand legen kann. Das Buch bekommt von mir: 4 Sterne